Regattaregeln

Grundsätzlich gelten bei der NRV-Regatta die Allgemeinen Regatta Regeln des DFfR sowie des DRV. In fällen wo die Regeln von einander abweichen, gelten die Speziefischen Regeln der NRV-Regatta.

Anmeldung

Es kann online gemeldet werden. Ansonsten sind Anmeldungen auf den offiziellen Anmeldeformularen des DFfR/DRV/FISA an den NRV pr. Brief oder Fax zu schicken. Anmeldungen pr. e-mail müssen die gleichen Informationen enthalten. Renngemeinschaften können in allen Rennen gemeldet werden, einige Pokale werden jedoch nur an reine Vereinsmannschaften vergeben. Die Aktuelle Meldeadresse geht aus den Verschickten Einladungen und der Internetseite der Regatta hervor. Die offizielle Regattaseite hat folgende Adresse:

www.regatta.nrv.dk



Rechtzeitige Anmeldung

Alle rechtzeitigen Meldungen müssen vor Meldeschluss abgeschickt sein. Meldeschluss ist 10 Tage vor dem Regattatermin. Dies gilt sowohl für Onlinemeldungen, Meldungen pr. Brief, Fax und e-mail. Meldungen die später verschickt sind, werden vom Veranstalter als Nachmeldungen bearbeitet. Das Regattabüro ist am Meldeschlusstag bemannt und auch telefonisch zu erreichen. Der Meldeschluss geht aus der Einladung hervor.

Bei elektronischer Meldung wird der Absendetermin als Meldetermin angesehen. Bei postalischer Meldung muss vom Versender berücksichtigt werden, das der grenzüberschreitende Postversand bis zu einer Woche in Anspruch nehmen kann. Dies muss bei der Meldung berücksichtigt werden. Bei später Postalischer Meldung sollte der Veranstalter auf anderem Wege davon in Kenntnis gesetzt werden.

Nachmeldungen

Nachmeldungen sind grundsätzlich möglich, sofern noch Bahnen im jeweiligen Rennen oder der jeweiligen Abteilung frei sind. Es kann bis 1 Stunde vor der Regatta nachgemeldet werden. bei Nachmeldungen wird das doppelte Meldegeld erhoben.

Am Regattaplatz

Der Regattaplatz ist ein mehrer Bereiche aufgeteilt.
  1. Parkplatz für Ruderer- und Zuschauerfahrzeuge:
    Der Parkplatz befindet sich am Zufahrtsweg zum Regattaplatz. Es ist Platz für etwa 75 Fahrzeuge.
  2. Parkplatz für Bootshänger und Zugfahrzeuge:
    Der Kiesparkplatz am Regattaplatz ist Bootshängern und Zugfahrzeugen, sowie Fahrzeugen des Regattaveranstalters vorbehalten.
  3. Bootslagerplatz:
    Der Bootsplatz ist der Lagerung der Boote vorbehalten. Der Platzwart kann Vereinen einen Hängerplatz zuordnen.
  4. Zuschauerbereich und Transportwege:
    Im Zuschauerbereich und auf den Transportwegen dürfen keinen Boote oder Fahrzeuge plaziert werden. Sie sind Freizuhalten.
  5. Stege:
    Es stehen nur zwei An- und Ablegestege sowie eine Spundwand im Zuschauerbereich zur Verfügung. Es ist daher auf zügiges An- und Ablegen zu achten.
Die Bereiche gehen aus einer Übersichtskarte hervor, die im Internet einsehbar ist.
Auf dem Regattaplatz hat der Platzwart das sagen. Seinen Aufforderungen ist Folge zu leisten.

Startprozedur

DammTrophy - Langstrecke

Die Anfahrt zum Start erfolgt am Nordufer des Sees. Die genaue Route geht aus einem Lageplan im Internet hervor.
Die Boote werden im Massenstartverfahren gestartet. Boote können NICHT mehrfach genutzt werden. Alle Mannschaften müssen 5 Minuten vor dem Start in der Wartezone sein. Von dort werden die Boote in die Startzone gerufen. Der Start erfolgt pünktlich wie im Meldeergebnis angegeben. Es wird NICHT auf Mannschaften gewartet. Der Start wird durch ein deutliches akustisches und optisches Signal freigegeben. Nach der Startfreigabe kann die Startlinie überquert werden.
Bei Frühstart wird das Rennen NICHT abgebrochen, sondern der Frühstart wird vom Schiedsrichter durch das anfordern mindestens einer 360 Grad Wende geahndet. Hierzu nutzt der Schiedsrichter die Kommandos:
  • "<Bootsnummer> Bitte x mal wenden"
Diesem Kommando ist unbedingt folge zu leisten. Ein Zuwiederhandeln kann beim zweiten Anrufen eine Verwarnung und beim dritten Anrufen die Disqualifikation nach sich ziehen.

Slalom

Die Boote werden in Startnummernreihenfolge gestartet. Die Sieger jeder Entscheidung erhalten Medaillen. Die Boote können direkt an der Slalomstrecke zu Wasser gelassen werden.

Der Start erfolgt mit dem Kommando "Attention!" ---- "Go!" oder Achtung! ---- "Los!"

Kurzstrecke

Die Boote werden am Start eingeteilt durch Aufruf in Abteilungen eingeteilt. Die im Programmheft gezeigte Aufteilung in Abteilungen ist nur als vorläufig anzuseghen. Der Starter entscheidet endgültig über die Aufteilung in Abteilungen. Alle Boote müssen 5 Minuten vor dem Start im Startbereich sein. Wenn mehr Mannschaften gemeldet haben als Bahnen zur Verfügung stehen, werden die Rennen in Abteilungen durchgeführt. In den Pokalrennen kann der Veranstalter Vorläufe ansetzen oder weitere Bahnen ausserhalb der Bahnmarkierung nutzen. Vorläufe werden im Meldeergebnis angekündigt und unmittelbar vor dem 1. Kurzstreckenrennen durchgeführt.

Der Start erfolgt mit dem Kommando "Attention!" ---- "Go!" oder "Achtung!" ----"Los!"

Rennen und Bahnen

Die Bahnen sind mit großen Bojen markiert. Grundsätzlich sind Schiedsrichterboote/posten und Sicherheitsboote/posten an der Bahn postiert. Dies gilt sowohl für Langstrecke, Slalom und Kurzstrecke.

Slalom

Die Slalombahn befindet sich am Bootssteg des Deutschen Rudervereins Hadersleben. Die Bahn wird nach den Wetterverhältnissen verlegt. Der genaue Verlauf wird bei der Regattabesprechung bekanntgegeben und ist im Internet einzusehen. Die Bahn ist ca. 200m lang. Die Ruderer müssen keine Rückennummer oder Bugnummer führen. Die Ruderer müssen ihre Nummer angeben können.

Langstrecke

Die Langstrecke hat den Start bei Dammende und als Ziel den Regattaplatz. Der genaue Streckenverlauf wird auf der Regattabesprechung bekanntgegeben und ist im Internet einzusehen. Die Langstrecke ist ca. 4500m lang. Alle Boote müssen mit Bugnummernhalter versehen sein und müssen eine Bugnummer führen. Darüber hinaus muss der Bugmann/die Bugfrau eine Rückennummer tragen. Wird keinen Nummer geführt, kann der Starter eine Verwarnung aussprechen.

Start und Ziel sind durch grosse Bojen markiert. Die Letzten 1500 werden in der Regattastrecke für die Kurzstrecke gerudert.

Kurzstrecke

Die Kurzstreckenrennen werden über 1500 und 500m gerudert. Die Bahnen sind duch grosse rote Bojen an Start und Ziel markiert. Darüberhinaus sind die Aussenbahnen alle 250m markiert.

Die Rennen zur Nordschleswigmeisterschaft sind offen für alle Deutschen und Dänischen Vereine in Nordschleswig. Um die Nordschleswigmeisterschaft zu Gewinnen, muss man entweder das Rennen gewinnen oder als schnellste nordschleswigsche Mannschaft ins Ziel kommen. In letzterem Falle müssen mindestens 2 Vereins-Mannschaften aus Nordschleswig gemeldet sein. Nordschleswigmeister kann nur eine Vereinsmannschaft werden.

Medaillen

Die Siegermannschaften der einzelnen Wertungen erhalten Medaillen.

Langstrecke

  1. Die Siegermannschaften der ausgeschriebenen Rennen erhalten Medaillen.
  2. Rekordhalter der ausgeschriebnenen Bootsgattungen erhalten Siegerpokale. Dies gillt für Bootsgattungspreise, Familienpreis und den absoluten Dammrekord.
  3. Die Teilnehmer erhalten Teilnehmer und Siegpunkte.


Kurzstrecke

Alle siegenden Mannschaften erhalten Medaillen. Die siegenden Vereine erhalten Pokale, sofern vorgesehen. Es kann in allen Rennen als Renngemeinschaft angetreten werden. Rennen zur Nordschleswigmeisterschaft sind für alle Mannschaften offen. Die Nordschleswigmeisterschaft wird jedoch nur an deutsche und dänischer Vereine aus Nordschleswig vergeben.
Um eine Nordschleswigmeisterschaft zu gewinnen muss man entweder das Rennen gewinnen oder als schnellste nordschleswigsche Mannschaft ins ZIel kommen. Um Nordschleswigmeister zu werden ohne das Rennen zu gewinnen, müssen mindestens zwei nordschleswigsche Vereins-Mannschaften am Rennen teilnehmen. Nur reine Vereinsmannschaften können Nordschleswigmeister werden.
Alle Pokale sind Wanderpokale. Sie können unter folgenden Bedingungen endgültig gewonnen werden:
  • Wenn ein Pokal 3-mal in direkter Folge gewonnen wird
  • Wenn ein Pokal 5-mal in unterbrochener Folge gewonnen wird
Ewige Wanderpokale können nicht endgültig gewonnen werden
Bei neuen Pokalen beginnt die Zählung von vorne.

Rennen

Der Veranstalter kann Rennen zusammenlegen, teilen und verschieben. Es können neue Rennen in das Programm aufgenommen werden. Vorschläge hierzu können spätestens mit der Meldung an den Veranstalter geschickt werden. Alle nötigen Informationen zu diesen Rennen werden mit dem Meldeergebnis verschickt. Extra Rennen werden als Herausforderungsrennen verschickt, mit dem Verein als Herausforderer, der das Rennen vorgeschlagen hat. Zu diesen Rennen kann auch noch nach Meldeschluss zum einfachen Meldegeld angemeldet werden.

Fragen und Proteste sind an das Regattabüro zu richten, das auch die Entscheidungen treffen oder die Enscheidung der Regattaleitung überlassen kann.

Pokale & Medaillen

Allgemein

An allen Rennen können Renngemeinschaften teilnehmen. Renngemeinschaften können jedoch nicht die Nordschleswigmeisterschaften (NRV) gewinnen. Ansonsten werden Renngemeinschaften wie Vereine gehandhabt.

Jede Renngemeinschaft erhält eine eigne Aufstellung der Meldungen und hat einen eigenen Obmann, außerdem werden die Punkte bei der DammTrophy für die Renngemeinschaft und nicht für die Einzelvereine gewertet.

Der Veranstalter kann Rennen teilen oder zusammenlegen. In diesem Falle werden die Rennen generell getrennt gewertet sofern nichts anders mit den Teilnehmern abgesprochen wird. Bei Teilung in Abteilungen gibt es Medaillen für die Sieger in jeder Abteilung. In Pokalrennen können Vorläufe vorkommen.

Im Vorjahr gewonnene Pokale müssen zur Regatta mitgebracht werden oder bis Meldeschluss an die Meldeadresse geschickt werden. Ist der Pokal zur Regatta nicht vorhanden, beschädigt oder nicht graviert, kann auf Kosten des jeweiligen Vereins ein neuer Pokal angeschafft werden bzw. die Gravur oder Reparatur in Rechnung gestellt werden. Pokale müssen mit Vereinsnamen und Jahreszahl graviert werden. Bei DammTrophy-Pokalen zusätzlich noch mit der Rekordzeit.

Slalom (Rennen 101 - 117)

Der Slalom wird für alle Jungen und Mädchen in den 4 einzel Jahrgängen der Jungen und Mädchen und in den Leistungsklassen I und III durchgeführt. Wenn jüngere Ruderer teilnehmen, werden bei mehr als 1 Meldung auch weitere Rennen ins Programm genommen, deshalb bei der Meldung unbedingt die Jahrgänge angeben.

Alle Teilnehmer erhalten Teilnehmernadeln. Alle Sieger bekommen Medaillen. Auch in den evt. neu ins Programm aufgenommenen Rennen.

DammTrophy (Rennen 201 - 254)

Die DammTrophy ist eine Kombination von Spaß und Leistung. Es laufen in jedem Rennen fünf Wettbewerbe.
  1. Um den Sieg im Rennen und Medaillen
  2. Um Teilnehmer- und Platzierungspunkte im Vereinswettbewerb
  3. Um die Dammrekorde der Bootsgattungen
  4. Um den Familien-Dammerkord aller Bootsgattungen
  5. Um den absoluten Dammrekord aller Bootsgattungen
Dabei gelten folgende Grundregeln
  1. Die Sieger eines Rennens erhalten Medaillen, sobald mehr als eine Mannschaft im Rennen gemeldet ist.
  2. Für jeden Teilnehmer gibt es einen Punkt für den Verein, wobei eine Familienmannschaft doppelt zählt, darüber hinaus gibt es Plazierungspunkt. Die Platzierungspunkte werden aus der Anzahl gemeldeter Mannschaften errechnet, sodass der Sieger so viele Punkte erhält wie gemeldete Mannschaften im Rennen gemeldet sind. Die darauffolgenden Plazierungen erhalten jeweils einen Punkt weniger. Der Letzte erhält immer noch einen Plazierungspunkt. Sieger des Vereinswettbewerbes ist der Verein mit den meisten Punkten. Siegprämie ist ein Vereinswochenede in der NRV-Ruderhütte für maximal 10 Personen.
  3. Ein Dammrekord ist die schnellste Zeit einer Bootsgattung. Um die Trophy zu gewinnen, muss die Mannschaft die absolut schnellste Zeit in der jeweiligen Bootsgattung errudern. Um den Rekord zu verteidigen und somit die Trophy zu behalten muss der verteidigende Verein in der Bootsgattung zur Verteidigung antreten. Bei Nicht-Verteidigung wird der Rekord gelöscht. Die Rekorde werden auf einem ewigen Wanderpokal verewigt.
  4. Um den Familien-Dammrekord zu brechen muss man als Familie antreten, egal in welcher ausgeschriebenen Bootsgattung. Die Familie, die den Rekord schlägt, gewinnt die FamilienTrophy. Um den Rekord zu verteidigen muss man jedoch antreten. Hierbei ist es gleichgültig in welcher Bootsgattung man die Trophy verteidigt. Bei Nicht-Verteidigung wird der Rekord gelöscht. Familienmannschaften müssen in ungebrochener Linie mit einander verwandt oder verschwägert sein.
  5. Um den absoluten Dammrekord zu brechen gelten die gleichen Regeln wie für die Bootsgattungsrekorde. Um den Rekord zu verteidigen muss der Verein der ihn inne hat nur antreten. Um den Rekord zu brechen muss er geschlagen werden. Bei Nicht-Verteidigung wird der Rekord gelöscht.


Kurzstrecke (Rennen 301 - 407, 501 und 502)

Die Rennen der Kurzstrecke werden über 1500m und 500m gerudert. Im Rahmen der Regatta werden die Nordschleswigmeisterschaften ausgetragen. An den Nordschleswigmeisterschaften können deutsche und dänische Vereine aus Nordschleswig teilnehmen. Darüber hinaus werden einige Pokalrennen durchgeführt, die in der Ausschreibung als solche markiert sind..

Alle Sieger erhalten Medaillen. Alle Pokale außer dem ewigen Wanderpokal im Rennen 373, können endgültig gewonnen werden, wenn ein Verein oder eine Renngemeinschaft den Pokal 3 Mal in Folge oder 5 Mal insgesamt gewonnen hat.

Zahlung

Meldegelder müssen spätestens am Regattatag um 16.00 Uhr im Regattabüro entrichtet werden. Es werden DKK und EURO entgegengenommen. Meldegelder können auch direkt pr. EU-Überweisung an den Veranstalter gezahlt werden.

Haftung

Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für Schäden an Material und Verletzungen der Teilnehmer die während der Regatta entstehen. Die Teilnahme an den Rennen erfolgt auf eigenes Risiko.

Generell

Weiter Informationen sind unter www.regatta.nrv.dk zu finden. Auch Meldeergebnis, Zeitplan, Rennverschiebungen ect. sind hier zu finden.

Veranstalter

Nordschleswigscher Ruder-Verband / Nordslesvigsk Roklub

Vorsitzender: Günther Th. Andersen
Borrevej 38
6400 Sønderborg


NRV-Regatta - Præstegade 12a - DK-6100 Haderslev - +45 74 653 651 - regatta@nrv.dk - www.regatta.nrv.dk